Halbtagesausflug nach Pomaire: Kunsthandwerkerdorf und traditionelle Küche

Aktivität/Exkursion in Santiago de Chile, Chile

Über diese Aktvität

Traditionelle Töpferkunst, lebendige Handwerkstraditionen und typische chilenische Küche im charmanten Dorf Pomaire.

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Pomaire

Schon auf der Hauptstraße von Pomaire wird deutlich, warum der Ort als eines der bekanntesten Kunsthandwerkerdörfer Chiles gilt. Kleine Werkstätten und Verkaufsstände reihen sich dicht aneinander, ihre Auslagen voller handgefertigter Keramik, Figuren, Küchenutensilien, Holzarbeiten, Textilien und weiterer lokaler Handwerkskunst. Aus offenen Werkstätten dringt der Geruch von Ton und Holz, während Töpfer an der Drehscheibe arbeiten und aus einem Stück roter Greda Schritt für Schritt Gefäße und Figuren entstehen lassen. Pomaire ist dabei kein Freilichtmuseum – hier wird Handwerk bis heute im Alltag gelebt.

Zwischen all den Keramikfiguren taucht immer wieder das wohl bekannteste Symbol des Dorfes auf: der dreibeinige Chanchito de Greda. Eine lokale Überlieferung erzählt von einer Familie, die einst ein Schwein mit drei Beinen besaß. Die Dorfbewohner hielten das ungewöhnliche Tier für ein Zeichen von Hexerei und wollten es töten. Die Familie beschloss jedoch, das Schwein zu retten. Danach soll ihr Wohlstand stetig gewachsen sein – und so wurde das dreibeinige Schwein zum Symbol für Überfluss, Wohlstand und Glück. Heute gehört der kleine Tontalisman zu den charakteristischsten Souvenirs Pómaires.

Während Sie weiter durch die geschäftigen Straßen schlendern, wechseln sich Werkstätten mit kleinen Läden, Restaurants und traditionellen picadas ab. Der Duft frisch gebackener Empanadas liegt in der Luft, und in den Küchen kommen Gerichte auf den Tisch, die fest in der chilenischen Landküche verwurzelt sind. Neben der berühmten großen Empanada de Pino gehören dazu etwa Pastel de Choclo, eine mit Fleisch, Huhn, Mais und Gewürzen zubereitete Spezialität, Cazuela oder saisonale Humitas. Vieles wird ganz passend in den charakteristischen Töpfen und Schalen aus Greda serviert.

So lässt sich Pomaire am besten zu Fuß erleben: vorbei an offenen Werkstätten, zwischen bunten Handwerksständen und dem Duft traditioneller Küche, mit Zeit zum Stöbern, Probieren und Beobachten. Nach einem halben Tag in dem kleinen Dorf geht es zurück nach Santiago – mit dem Gefühl, einen Ort kennengelernt zu haben, an dem Handwerk, Gastronomie und lokale Geschichten noch ganz selbstverständlich zum täglichen Leben gehören.