Ihr Reiseerlebnis mit Argentinien Pro
Sie werden in Ihrem Hotel abgeholt und erreichen nach kurzer Fahrt das kleine Dorf Pisac. Strategisch gelegen, wurde Pisac durch seinen lebendigen Kunsthandwerksmarkt bekannt. Der Hauptplatz, auf dem der Markt steht, ist über einen Weg zu erreichen, der landwirtschaftliche Terrassen und einen außergewöhnlichen archäologischen Park zeigt. Seine archäologische Stätte erhebt sich auf einer Inka-Zitadelle auf der Spitze des Hügels. Auf dem Markt treffen sich Einheimische aus den umliegenden Gemeinden, die ihre landwirtschaftlichen Produkte sowie Ponchos, Alpakakleidung, Musikinstrumente und buntes Kunsthandwerk kaufen und verkaufen. Nach einer ausführlichen Besichtigungen der Ruinenanlage und des Marktes geht es weiter nach Ollantaymbo.
Ollantaytambo ist die einzige Stadt, in der man noch die Stadtplanung aus Inka-Zeiten bewundern kann. Die engen Straßen und Gassen umrahmen 15 quadratische Blöcke, die auf einen von Häusern gesäumten Innenhof führen. Viele davon sind mit dem typisch dunkelrosa Stein gefertigt, der hohen Adligen und Priestern vorenthalten war. Gerade einmal zwei Minuten zu Fuß vom Zentrum entfernt liegt der riesige Komplex aus der Inka-Zeit, der sich aus Tempeln und zahlreichen anderen Gebäuden zusammensetzt. Aufgrund seiner dicken Mauern – viele davon im typischen rosa Sandstein gefertigt – wird er auch oft Fortaleza (Festung) genannt.
Anschließend geht es zu den Salzminen von Maras. Dies ist ein Komplex von hunderten, auf Terrassen angelegten kleinen Becken in denen stark salzhaltiges Wasser aus einer nahen Quelle gesammelt wird. Die hier befindlichen Minen werden schon seit der Zeit der Inkas zur Salzgewinnung genutzt. Die erste Salzschicht dient dem menschlichen Konsum, die zweite ist für therapeutische Zwecke vorgesehen und die dritte für Tiere. Jedes Becken produziert im Monat rund 60 kg Salz und wird an einem Tag im Monat „geerntet“.
Moray ist ein beeindruckender Ort ganz anderer Art. Vier natürliche Einbuchtungen der Landschaft wurden von den Inkas dazu genutzt um Terrassen anzulegen, die wegen ihrer verschiedenen Mikroklimata als botanisches Labor dienten. Dadurch konnten die Inka auf engstem Raum verschiedenste Pflanzen anbauen, die normalerweise in ganz unterschiedlichen Klimazonen beheimatet sind. Die runden Terrassen sind noch heute intakt. Der Temperaturunterschied innerhalb der Terrassen beträgt bis zu 3 Grad.